Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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Literaturfrühstück am Sonntagmorgen

Die literarische Matinee am Sonntagmorgen gehört seit vielen Semestern zum festen Bestandteil des VHS Programms.

Auch in diesem Semester laden wir Sie wieder ein, während eines gemütlichen Frühstücks in einem ansprechenden Ambiente, Leben und Werk berühmter Frauen und Männer, die die Literatur geprägt haben, zu entdecken, sich aus ihren Büchern vorlesen zu lassen und sich dabei auch dem Menschen hinter den literarischen Werken zu nähern.

Die literarische Matinee findet statt im Gasthaus "Himmel & Erde", Wesel, Caspar-Baur-Str. 36.

Kursgebühr inkl. Frühstücksbuffet
Rücktrittsschluss ist jeweils neun Tage vor der Veranstaltung.

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freie Plätze 13502 Heinrich Heine und Kurt Tucholsky in Paris

(Wesel, am So., 24.9., 10.00 Uhr , Wolfgang Schwarzer)

Die Parallelen in Leben und Werk zwischen Heinrich Heine (1797 - 1856) und Kurt Tucholsky (1890 - 1935) sind unübersehbar. Als Journalisten, Essayisten, Poeten, Satiriker und jüdische Gesellschaftskritiker geraten beide mit den politischen Verhältnissen im Deutschland ihrer jeweiligen Epoche aneinander. Beide emigrieren nach Paris (1831 und 1925). Beide versuchen mit ihren Schriften und Zeitschriftenartikeln, französisches Leben in Deutschland bekannt und verständlich zu machen und zwischen den Nationen zu vermitteln. Und beider Werke brennen 1933 auf den nationalsozialistischen Scheiterhaufen.
Texte zwischen dokumentarischer Klarsicht, satirischer Schärfe, versöhnlichem Humor und zärtlichen Liebeserklärungen verbinden Persönliches mit Zeitgeschichte.

Wolfgang Schwarzer, Romanist, wird während dieser Matinee die Biographien Heines und Tucholskys vor dem Hintergrund deutsch-französischer Verhältnisse nachzeichnen.

Anmeldung möglich 13503 Die blaue Rose - Märchen und Musik aus dem Orient

(Wesel, am So., 15.10., 10.00 Uhr , Jutta Ulrich)

Tauchen Sie ein in die farbige Welt des Orients! Lassen Sie sich verzaubern von der Handpan, einem Instrument, dem Samirah Al-Amrie gekonnt klangvolle Töne entlockt. Kombiniert mit ihrer Stimme, ihrem dunklen, manchmal geheimnisvollen Gesang, vergessen Sie in der Wärme die vielleicht schon herbstliche Kälte draußen. Die Musik wechselt ab mit orientalischen Märchen und Geschichten, die die Märchenerzählerin, Jutta Ulrich, Ihnen mit einem Augenzwinkern vorstellt - Geschichten, die Sie mit einem liebevollen Schmunzeln mit nach Hause nehmen.

Musik und Märchen lassen uns den Alltag vergessen, sie beflügeln die Fantasie und locken Bilder hervor, die verborgen waren. Lassen Sie sich tragen von Tönen und Worten und einfangen von blauen Rosen, einer Zauberflasche, einem magischen Spiegel und anderen merkwürdigen Ereignissen.

freie Plätze 13504 Lutheraner auf der Flucht

(Wesel, am So., 19.11., 10.00 Uhr , Ute Heymann gen. Hagedorn)

Bei dieser Matinee entführt die Autorin in die Anfänge des 18. Jahrhunderts und lässt ihre Zuhörer das Schicksal von Philipp miterleben. Über den neunzehnjährigen Sohn einer Familie aus dem Salzburger Land hat sie einen Roman geschrieben. Seine Familie hatte sich der Lehre Luthers verschrieben - zu dieser Zeit ein gefährliches Unterfangen! Der Salzburger Erzbischof ließ Abtrünnige verfolgen und foltern, bis schließlich etwa 20.000 Einwohner aus dem Landstrich fliehen mussten. Neben all den Gefahren, dem Verlust der Heimat und der Suche nach verlorenen Angehörigen, erlebt Philipp zudem noch die erste große Liebe.

Ute Heymann gen. Hagedorn hätte gerne von vornherein einen künstlerischen Beruf ergriffen. Doch erst nach einer kaufmännischen Ausbildung, einer Reihe von wagemutigen Reisen und dem Ausprobieren verschiedener künstlerischer Richtungen, kam sie zum Schreiben. Inzwischen sind von ihr mehrere Beiträge in Anthologien sowie die Sammlungen ihrer skurrilen und kriminellen Geschichten erschienen. Die von ihr neu geschriebenen niederrheinischen Sagen hat sie für ein Hörbuch eingesprochen und demnächst erscheint ihr zweites Kinderbuch.

freie Plätze 13505 Heinrich Böll: "Nicht nur zur Weihnachtszeit"

(Wesel, am So., 3.12., 10.00 Uhr , Georg Adler)

Am 21. Dezember 1917 kam Heinrich Böll als jüngstes von sechs Kindern in Köln zur Welt. Bekannt wird Böll nach dem zweiten Weltkrieg einem größeren Publikum als Erzähler von Kurzgeschichten. Zahlreiche Romane und Erzählungen folgen und werden mit Preisen ausgezeichnet, u. a. 1967 mit dem Büchnerpreis für sein schriftstellerisches Gesamtwerk, 1972 dann der Nobelpreis für Literatur.
Zu seinen bedeutendsten Werken zählen "Billard um halb zehn", "Ansichten eines Clowns", "Gruppenbild mit Dame", "Die verlorene Ehre der Katharina Blum" u.v.m.
Tief geprägt von einer humanistischen Haltung ist Böll einer der meistgelesenen Autoren der deutschen Gegenwartsliteratur, die ihn nach 1945 zu einer moralischen Instanz ersten Ranges werden ließ. Die Würde des Menschen, das Menschsein aus politischer und existentieller Sicht, sind immer wieder zentrale Themen in seinen Werken; auch sein Einsatz für die Friedensbewegung war bedeutend. Heinrich Böll starb im Juli 1985 in Langenbroich/Eifel. Er war ein im positiven Sinn kritischer Zeitgenosse, jemand, der sich einmischte und klar Stellung bezog.

Mit einer Auswahl von Kurzgeschichten, der Satire "Nicht nur zur Weihnachtszeit", Romanauszügen und biografischen Notizen möchte Georg Adler Heinrich Böll zum 100. Geburtstag seine besondere Ehre erweisen.

freie Plätze 13506 Modernismus

(Wesel, am So., 17.6., 10.00 Uhr , Dr. Sandra Wynands)

Man hat heutzutage den Eindruck, dass unser Lebenstempo immer schneller wird. Und tatsächlich verändern sich unsere Lebens- und Arbeitsstrukturen durch das digitale Zeitalter wieder so grundlegend, dass Forscher von der dritten industriellen Revolution sprechen. Manche sagen trotzdem, dass die Veränderungen der zweiten industriellen Revolution zu Anfang des 20. Jahrhunderts tiefgreifender waren und unser Erleben immer noch bestimmen.

In diesem Literaturfrühstück besuchen wir deshalb das Land der industriellen Revolution, England, und schauen wie einige englischsprachige Literaten (Thomas Hardy, T.S. Eliot, Ezra Pound, Samuel Beckett und James Joyce) auf die Veränderungen zu Anfang des 20. Jahrhunderts reagierten. Seien Sie darauf vorbereitet, ihr eigenes Erleben in vielen ihrer Betrachtungen wiederzuerkennen. Eine Literaturveranstaltung mit Mehrwert in der Lebenshilfe!

Dr. Sandra Wynands promovierte an der University of Victoria, Canada, im Fach Englisch über Samuel Beckett. Sie unterrichtete 16 Jahre lang englische Sprache und Literatur an Universitäten in Kanada und den Vereinigten Arbabischen Emiraten. Heute lädt sie zu einer Begegnung mit Samuel Beckett in deutscher Sprache ein.

freie Plätze 13507 "A Face like a Mask" - Masken im Werk von Bob Dylan

(Wesel, am Do., 22.2., 18.30 Uhr , Dr. Sandra Wynands)

Bob Dylan, das Chamäleon der Musikgeschichte, hat den Literaturnobelpreis! Vielleicht sind Sie schon Fan? Oder haben Sie sich schon immer gefragt, was Dylan eigentlich so besonders macht? In diesem Kompaktkurs hören Sie über Dylans verschlungene Karrierepfade, Sie hören seine Musik und diskutieren seine Texte. Dylans viele Wandlungen sind mittlerweile ein journalistisches Klischee. Tatsächlich aber zieht sich das Thema Identität, Masken und Theatralität wie ein roter Faden durch sein Werk. Aus literaturwissenschaftlicher Sicht betrachten wir ausgewählte Highlights seiner Karriere, auch den Film "Renaldo and Clara" von 1975 mit atemberaubenden Konzertpassagen.

Dr Sandra Wynands ist seit vielen Jahren Bob Dylan Fan. Ihr Weg führte sie nach Kanada, um dort akademisch über Dylan arbeiten zu können. Sie hat ein Buch und verschiedene akademische Artikel über sein Werk geschrieben und ihre Studenten immer wieder mit Dylans Arbeit in verschiedenen Kursen 'behelligt'.

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