Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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freie Plätze 14000 Paul Cézanne: Wenn Natur Kunst wird.

(Wesel, am Mo., 29.1., 19.00 Uhr , Peter Kösters)

Er gilt als der Vater der modernen Kunst. Picasso sagte über ihn: "Er ist unser aller Vater." Die Rede ist von Paul Cézanne, dessen neue 'Sichtweise' der natürlichen und der von Menschenhand gestalteten Außenwelt zwar auf die objektive Wirklichkeit zielte, zugleich aber auch ein Fühlen und geistiges Durchdringen der 'Natur' war.
Cézanne war davon überzeugt, dass es ihm gelang, seine Wahrnehmung der Dinge so zu vermitteln, dass es jedem Menschen möglich war, sie nachzuvollziehen. Dabei bediente er sich einiger weniger Sujets, die er immer wieder aufgriff und verbesserte: Stillleben, Landschaften und die berühmten "Badenden".

Der Vortrag zeichnet ein Bild des in vielerlei Hinsicht kompromisslosen, ja bisweilen skurrilen Künstlers anhand von Text- und Bildzeugnissen.

freie Plätze 14001 Kuba - Rum, Rhythmus und Revolution?

(Wesel, am Di., 20.2., 19.00 Uhr , Clemens Schmale)

Kuba hat mehr zu bieten als weiße Strände, guten Rum und edle Zigarren. Die größte Insel der Karibik - berühmt nicht zuletzt für Musik und Tanz - ist in vielerlei Hinsicht wohl auch die vielseitigste. Über 5700 km Küstenlinie umrahmen Bergketten von fast 2000 m Höhe.
Auch an kolonialer Architektur übertrifft die einstige Zuckerinsel so manches Land Lateinamerikas, denn viele Städte reihen sich in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten ein, darunter Trinidad, Cienfuegos, Camagüey und Santiago. Gar nicht zu reden von La Habana, der großen alten Diva unter den charmanten Metropolen der Welt. Sie hat Piraten und Guerilleros in ihren Bann gezogen, Diktatoren und Mafiosi, aber auch weltbekannte Dichter wie Ernest Hemingway, auf dessen Spuren man noch heute mit Vergnügen wandelt.
Zuweilen scheint die Zeit auf Kuba stehen geblieben zu sein. Tradition hat hier einen besonderen Klang und paart sich mit dem Revolutionären und dem Post-Revolutionären - eine besondere Mischung, die für den Besucher des Landes vielleicht mehr Reiz entfaltet als für seine Bewohner. Auf dieser Zeitreise vom landschaftlich beeindruckenden Vinales-Tal im Westen führt der Weg entlang der Schweinebucht ins Inselinnere zum Mausoleum des Nationalhelden Che Guevara und weiter durch die historisch bedeutsame Sierra Maestra und an Fidel Castros Orte der Revolution im Südosten des Landes. Die Geschichte Kubas wird hierbei ein entscheidender und Orientierung gebender Leitfaden sein. Über seine Zukunft kann diskutiert werden.

Clemens Schmale, gebürtiger Westfale, reist seit 1978 durch den amerikanischen Kontinent und besuchte auch die einst so revolutionären Länder Chile und Nicaragua, und trotz eines bewaffneten Raubüberfalls samt Entführung in Honduras kehrt er immer wieder nach Lateinamerika zurück. Sein Engagement gilt insbesondere entwicklungspolitischen Themen und Projekten, vor allem in Nicaragua.

freie Plätze 14003 Geheimnisse des alten Ägypten.

(Wesel, am Do., 12.4., 19.30 Uhr , Dr. Karl-Heinz Walter)

Es ranken sich viele Geheimnisse um die Pharaonen, die Pyramiden, den Totenkult und die Hieroglyphen. Wie haben die Menschen der ersten Hochkultur gelebt, und, wie ist sie überhaupt entstanden?
Es gibt viele Mythen rund um das Niltal, und einige Rätsel haben Ägyptologen und Archäologen schon gelöst. Aber es sind noch viele Fragen offen, und so bleibt die Erforschung des alten Ägypten ein unendliches und faszinierendes Thema.
Die erste Großmacht hatte internationale Kontakte, führte Kriege mit mächtigen Nachbarn und schloss den ersten dokumentierten Friedensvertrag der Welt.
Ihre Hieroglyphen beeinflussten sogar unsere Schrift und ihre Texte zu Mathematik, Medizin und Astronomie zeigten ein, für diese frühe Zeit, hohes Niveau.
Das System der Hieroglyphen, die von hochqualifizierten Schreibern auf Papyrus oder Stein geschaffen wurden, wird in dieser Vorstellung Ägyptens in seinen Grundzügen dargestellt.
Mit diesem Vortrag wird ein erster Eindruck vom Leben der alten Ägypter gegeben, der neugierig macht, mehr zu erfahren, z.B. über die Hieroglyphen (s. 140.10).

freie Plätze 14004 Barcelona - Stadt der Wunder

(Wesel, am Mo., 23.4., 19.00 Uhr , Prof. Dr. Helmut C. Jacobs)

Barcelona ist eine der attraktivsten Städte Europas, in vielerlei Hinsicht ... Vor dem Hintergrund seiner komplexen Geschichte, mit dem stets durch Konkurrenz und Unabhängigkeitsstreben bestimmten Verhältnis zu Madrid, soll Barcelona einmal als Stadt der Künste erkundet werden, in der berühmte Meisterwerke der Malerei und Architektur entstanden sind: Gaudí, Miró, Dalí ... Aber auch in der Literatur ist Barcelona schon lange ein zentrales Thema geworden: in der Gattung des Barcelona-Romans. So überträgt der Schriftsteller Eduardo Mendoza den seit dem Mittelalter gültigen Nimbus von Rom als Stadt der Wunder in seinem Barcelona-Roman "Die Stadt der Wunder" einfach auf die katalanische Metropole, und ihm folgen Autoren wie Carlos Ruiz Zafón mit "Im Schatten des Windes" oder Ildefonso Falcones mit "Die Kathedrale des Meeres" nach. Was könnte faszinierender sein, als sich diese Meisterwerke der Malerei, Architektur und Literatur in Katalonien einmal näher anzusehen?

Prof. Dr. Helmut C. Jacobs, seit 1997 Professor für Romanistik mit dem Schwerpunkt Französisch und Spanisch an der Universität Duisburg-Essen, fasziniert seine Zuhörer nicht nur mit seinen profunden Kenntnissen der spanischen Kultur, sondern auch als Akkordeonvirtuose, denn er wird seinen Vortrag mit charakteristischen musikalischen Werken aus Katalonien untermalen und bereichern.

freie Plätze 14006 Erlebnis Niederrhein - Naturschutz und Rheinfischerei 'in einem Boot'?

(Wesel, am Fr., 29.6., 18.30 Uhr , Heiner Langhoff)

Der Landschaftsraum der Rheinaue nordwestlich von Wesel ist geprägt von zahlreichen Wasserflächen, die durch die Gewinnung von Kiesen und Sanden entstanden sind. Die sog. Abgrabung 'Westerheide' ist dabei eine der ganz wenigen, die eine Verbindung zum Rheinstrom hat. Vielfach werden die so entstandenen Seen als weitgehend tote und wertlose Fremdkörper abgetan.
Dass das nicht stimmt, erfahren die Teilnehmenden am Ufer des Sees und auf dem kleinen Schiff 'Paling' des Rheinfischers Gerhard Steinling aus Bislich, dem Weseler Dorf am Rhein.

Die unterschiedlichen Facetten des Natur- und Vogelschutz sind dabei bedeutsam, aber auch das Leben im Wasser birgt mache Überraschung. Und manches davon zergeht einem im wahrsten Sinne des Wortes auf der Zunge!
Zum gemütlichen Abschluss werden Kostproben dieser besonderen Niederrheinprodukte gereicht.

Für die Anfahrt gibt es zwei Möglichkeiten:

1) Mit dem PKW ist 18:30 Uhr Treffpunkt am südlichen Ende der Rosenallee mit Zufahrtsmöglichkeit von der Bislicher Straße (Kreisstraße 7) aus.

2) An- / Rückfahrt mit dem Fahrrad. Hier treffen wir uns am Eingangsbereich zum Rheinbad um 18:00 Uhr und fahren gemeinsam zur Rosenallee. Wer mit dem Fahrrad zum Treffpunkt am Rheinbad kommt, möchte das bitte bei der Anmeldung angeben.

Die Kosten für einen kleinen Fischimbiss und ein Kaltgetränk oder Wasser in Höhe von 8,00 € pro Person sind im Kursentgelt enthalten. Wir bitten um vorzeitige Anmeldung
Denken Sie an ein Fernglas und einen Fotoapparat, denn Motive wird es reichlich geben. Wir hoffen auf gutes Wetter, aber wetterfeste Kleidung und Schuhe sind sicher nicht verkehrt sowie natürlich gute Laune.

freie Plätze 14010 Hieroglyphen lesen und schreiben - leicht gemacht!

(Wesel, ab Sa., 2.6., 10.00 Uhr , Dr. Karl-Heinz Walter)

Sie wollten schon immer einmal wissen, was die alten Ägypter an geheimnisvollen Dingen geschrieben haben? Dies können Sie in Grundzügen mit diesem Workshop erreichen. Schon am Ende des Wochenendes schreiben Sie ganze Sätze in Hieroglyphen, denn überflüssige Grammatik wird nicht verwendet und Fachbegriffe für jeden verständlich erklärt. Die an die modernen Sprachen angelehnte Vermittlungsmethode soll Spaß am Erlernen dieser nur scheinbar komplizierten Zeichen machen. Sie haben damit die Voraussetzungen erlernt, um bei einer Reise nach Ägypten oder beim Besuch eines der großen Museen, verschiedene Dinge an Gräbern, Inschriften oder Papyri zu entschlüsseln.
Außerdem erfahren Sie an diesem Wochenende viel über eine der faszinierendsten alten Hochkulturen, werden Nachbildungen von bekannten Kunstwerken sehen und hochwertige Aufnahmen von weltberühmten Monumenten bewundern können. Sie erhalten zusätzlich Informationen, wie Sie eigenständig Information zur Sprache und Kultur erhalten können.

Gehen Sie mit auf eine hoch interessante Reise in die Vergangenheit.

Den Dozenten, Dr. Karl-Heinz Walter, hat die Beschäftigung mit der Vergangenheit, und besonders mit den alten Hochkulturen, im besonderen Maße gereizt. Seit der Tutanchamun-Ausstellung mit der berühmten Goldmaske, die er in Berlin sehen konnte, hat er sich zunächst mit der Archäologie und später mit den Hieroglyphen im intensiven Selbststudium auseinandergesetzt. Besuche der großen Museen Europas zu diesem Thema haben die Faszination immer weiter verstärkt.

Die gesamten Workshopunterlagen werden den Kursteilnehmenden vom Dozenten auf einem Stick zur Verfügung gestellt, der gegen eine Gebühr von 10,00 € beim Dozenten erworben werden kann.

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