Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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freie Plätze 10000 Die Gesellschaft

(Wesel, ab Mi., 7.2., 16.15 Uhr , Dr. Matthias Braun)

Die Lebensgestaltung des Menschen (sein Denken und Handeln) wird weitgehend durch die Gesellschaft bestimmt, in der er lebt. In diesem Sinne ist der Mensch ein "animal social". Die Gesellschaft bestimmt die Bedingungen und Formen des Zusammenlebens. Zu unterscheiden ist dabei die Gesellschaft als Gesamterscheinung (z.B. Industriegesellschaft, Dienstleistungsgesellschaft) und als Gesellschaft in verschiedenen Teilbereichen (z. B. Familie, Schule, Betrieb). Die damit beschäftigte Wissenschaft wird als Gesellschaftslehre bzw. Soziologie bezeichnet.

Die in diesem Kurs angebotenen Themen stellen eine Auswahl dar, die anderen Themen, welche von den Teilnehmenden vorgeschlagen werden, nicht im Wege stehen:

- Soziologie - die Wissenschaft von der Gesellschaft
- Soziale Normen und Werte
- Sozialisation
- Abweichendes Verhalten
- Soziale Schichtung; soziale Milieus
- Soziale Gruppen - das "Wir" und die "Anderen"

Vorkenntnisse werden nicht vorausgesetzt. Themenbezogene Unterlagen werden im Kurs zur Verfügung gestellt.

Keine Anmeldung möglich 10001 Konservatismus und deutsche Politik

(Wesel, am Mo., 23.4., 19.30 Uhr , Günter Semmler)

In einhelliger Übereinstimmung bemühen sich Parteipolitik, Leitmedien und sonstige politische Analysten mit Deutungshoheit, den politischen Erfolg der "Alternative für Deutschland" (AfD) als Konsequenz aus dem "Protestverhalten" diverser Modernisierungsverlierer, Verlierer also, vorzugsweise wirtschaftlicher, damit sozialer Veränderungsprozesse, zu bewerten. Hinzu kommen die damit in Verbindung gebrachten Motive der Ängste vor Massenmigration und dem "Islam".

Diese Erklärungsmuster bedeuten jedoch nur einen Teil der Wahrheit, weisen aber zumindest auf ein ideologisches Phänomen hin, das als solches kaum Beachtung findet: das "konservative Denken" als Basis des politischen Konservativismus. Denn es ist eben nicht nur der "Protest" sozial abgehängter Modernisierungsverlierer gegen das "etablierte System"; vielmehr handelt es sich auch um politische Reaktionen wertkonservativer Bürger, die sich mit dem gesellschaftlichen "Fortschritt" und den ihn (angeblich) tragenden politischen Parteien nicht identifizieren können. Die Kritik ist daher grundsätzlicher, kultureller Natur und reibt sich an der (aus konservativer Sicht) Zerstörung traditioneller Werte und Strukturen. Diese Vorstellungen zählen zu den Leitmotiven "rechtspopulistischer" Bewegungen, die in Europa inzwischen oftmals die "zweite politische Kraft" stellen; in Polen und Ungarn regieren sie als "nationalkonservative" Parteien. Dabei ist nicht zu übersehen, dass ein "neues" (eigentlich altes) Demokratieverständnis entwickelt wird, das sich weit von den Prinzipien unseres Verfassungsstaates entfernt.

Ziel des Vortrags ist, auf die Existenz des konservativen Denkens in der deutschen Politik "einst und jetzt" hinzuweisen, seine politisch prägende Bedeutung zu erörtern, Folgen seiner Fehleinschätzungen zu bewerten und die Nähe bzw. Distanz zum Parteiensystem und der parlamentarischen Demokratie zu thematisieren.

freie Plätze 14005 Mai 68

(Wesel, am Mo., 7.5., 19.30 Uhr , Ralf Petersen)

Die Pariser Revolte im Mai 1968 war in vieler Hinsicht etwas besonderes. Das Zusammentreffen von studentischem Protest mit dem landesweiten Aufbegehren französischer Arbeiter führte zu tiefgreifenden sozialen und politischen Reformen und veränderte Frankreich und seine politische Kultur grundlegend. Er brachte nicht nur eine Vielzahl einprägsamer Bilder, Symbole und Slogans hervor, sondern prägte auch das Frankreich-Bild einer ganzen Generation von Deutschen.

Der reich bebilderte Vortrag des Romanisten, Fotografen und Motorradfan Ralf Petersen, führt uns auf die 'Spurensuche' in das Paris des Jahres 1968 und beschäftigt sich mit den Ursachen, dem Ablauf und den Folgen der Krise. Es geht aber auch um die Unterschiede zum damaligen Westdeutschland und die Frage, wie der 'Mai 68' im heutigen Frankreich gesehen wird.

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